Wochenberichte

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Zeitalter der Barbarei

Wer dachte, die Menschheit als Ganzes sei lern- und entwicklungsfähig, muss spätestens jetzt seinen Fehler eingestehen. Eine Gruppe korrupter, selbstverliebter und faschistoider Männer hat sich erneut die Schalthebel der Macht gesichert. Frei nach dem Motto »Mein Wille geschehe« werden regionale Kriege angezettelt um das eigene Ego zu befriedigen, alte Rechnungen zu bezahlen oder auch einfach Männerfreundschaften zu besiegeln. Sie hinterlassen eine Schneise der Verwüstung und senden eine klare Botschaft: Alles was sich uns in den Weg stellt, sich nicht unterordnet, wird zerstört.

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The Mythy Jardines

Seit 2019 ist der Schotte Ben Kesweg Taipan der Jardines in Hongkong. 2020 gelang es, mit Lincoln Pan einen ausgewiesenen Private Equity-Experten einzuwerben. Rückblickend war das ein Geniestreich. Aus einem verkrusteten Kolonialwarenladen wurde binnen fünf Jahren ein dynamischer, zeitgemäßer Mischkonzern. Weiterhin ein waschechter Value-Titel mit einem ausgesprochen hohen Cashflow. Aber auch eine dynamische Wachstumsstory – so weit weg von trendigen AI-Themen, wie nur möglich.

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Volatilität made in USA

Vor einem Jahr erklärte die USA dem Rest der Welt den Handelskrieg. Pünktlich zum Jahrestag melden sich die obersten Richter des Landes und erklären die Nichtigkeit reziproker Zölle. Sofort reagiert die US-Administration mit der Ankündigung neuer Strafzölle. Höchstwahrscheinlich leitet dies eine Phase mit erneut hoher Volatilität und sinkenden Marktpreisen ein.
Außerhalb der USA finden Anleger deutlich stabilere Rahmenbedingungen und prosperierende Volkswirtschaften. Was, wenn ausländische Investoren ihre US-Engagements deutlich zurückfahren, Gewinne mitnehmen und z. B. europäische Assets kaufen? Die Entflechtung der Kapitalmärkte ist kein trivialer Prozess und eine weitere Quelle potenziell stark erhöhter Volatilität.

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Schöne neue Welt

Welchen Entwicklungspfad schlägt die Welt angesichts der Fortschritte bei der künstlichen Intelligenz ein? Werden die US-Technologie-Giganten mit ihrer absoluten Kapitalmacht noch dominanter – oder bieten sich sogar Mittelständlern ganz neue Perspektiven, Produktivitätsfortschritte zu erschließen, ohne sich in eine digitale Knechtschaft zu begeben? OpenClaw könnte zum Werkzeug der Stunde werden, ein digitaler Katalysator für eine Emanzipation gegenüber den US-Monopolisten.

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